Push- & Pull-Training
Nach einem Start mit Ganzkörper-Trainingselementen gehen viele Athleten nach einer Weile zum sogenannten Spit-Training über. Einer spezielleren Trainingsmethode, die gezielt bestimmte Muskelgruppen anspricht. Auch ein Push- & Pull-Trainingsplan zählt im weitesten Sinne zum Split-Training und kann als solches ausgeführt werden, da das Training einmal vorwiegend die drückende Muskulatur anspricht/trainiert und einmal die ziehende Muskulatur. Der Vorteil - die arbeitende Muskulatur kann stark belastet und erschöpft werden, die jeweils andere wird weniger belastet und kann daher am Folgetag (oder nach einem Pausentag) intensiv trainiert werden.
Je nach Trainingsstand gibt es verschiedene Varianten für das Push- & Pull-Training, das als 2er Split (‚Anfänger‘, damit sind in diesem Fall keine blutigen Anfänger gemeint), 3er (bereits etwas fortgeschrittene Athleten) bis hin zum 5er Split-Training (halb professionelle Athleten) in der Woche absolviert werden kann. Bei allen Trainingsvarianten gilt - als Anfänger maximal mit dem 2er Split starten und auch erst, wenn die Übungen technisch sauber ausgeführt werden können.
Was bezeichnet man jetzt als Push- oder Pull-Training? Ein Beispiel wäre der Start in die Woche mit einem gezielten Rückentraining, das dabei Schultern und Bizeps mit einbezieht. Die ziehenden Muskelgruppen werden hier sehr stark mit dem Pull-Training erschöpft. Beispiele hierfür sind Kreuzheben, Klimmzüge oder Kurzhantel Bizepscurls. Die drückenden Muskelgruppen werden dabei weniger belastet, haben noch Reserven und können am Folgetag (oder für Anfänger nach einem Tag Pause) mit einem entsprechenden Push-Training bearbeitet werden. Beispiele für Übungen sind hierbei Bankdrücken, Trizepsstrecken oder Seitheben.

